Mühsam ernährt sich…

Es gibt eine Menge Dinge im Leben, die einem fast schon professionell vom Schreiben abhalten. Das Leben selbst zum Beispiel.
Nachdem ich jetzt also von West nach Ost umgezogen bin, arbeite ich noch ein wenig an der Integration hier im Osten. Eine Schwalbe habe ich mir schon mal gekauft. Das sollte helfen. Die schreibt mir den zweiten Band von Gefallenen gefallen natürlich auch nicht fertig, hält mich aber mit einem Elektrik-Problem sehr gut davon ab.
So langsam gewinne ich auch einen Eindruck, was man uns allen Anfang der 90er mit „Aufbau Ost“ vermitteln wollte. Das kostet echt viel Zeit und ist viel Arbeit. Neues Umfeld, neues Geschäft (neben dem Schreiben muss ich ja leider auch noch Geld verdienen). Da steht das eine oder andere zeitweilig hintenan. Nervt mich zwar kolossal, ist aber nun mal notwendig.

Gefallenen gefallen Band II

Gefallenen gefallen Band II

So kommt es dann auch, dass der zweite Band von „Gefallenen gefallen“ noch nicht vollendet ist. Die Reiseerzählung ebenso wenig, auch wenn diese sich auf einem sehr guten Weg befindet. Meinem „Großprojekt“, einem Kriminalroman im SM Milieu, geht es dafür weit weniger gut. Da hänge ich wirklich fest, rein zeitlich.

Vom Blog und der regelmässigen Veröffentlichung der einen oder anderen schlüpfrigen Kurzgeschichte will ich hier gar nicht wieder anfangen, nicht, dass ich noch Tränen in den Augen bekomme.
Im Leben ist man gezwungen, Prioritäten zu setzen.
Meine Priorität ist erst einmal meine Familie. Zum Glück ist ein Ende der Arbeitsflut in Sicht, so dass ich zumindest die vage Hoffnung hegen kann, demnächst etwas mehr Zeit mit der Tastatur zu verbringen. Nur eine vage Hoffnung – ich will ja den Bezug zur Realität nicht ganz verlieren.

Ich mache mal weiter – und bleibe bemüht…